Die Geschichte der Siegerlandkaserne

die 22iger

Erstellt am : 08.09.2011 

Flugabwehrraketenbataillon 22

Die Ersten:

Dieses Bataillon wurde am 1. April 1960 in Köln-Wahn aufgestellt und befand sich über 25 Jahre mit dem Flugabwehrraketensystem NIKE im Luftverteidigungseinsatz in NRW.

Einheiten in der Siegerlandkaserne:


Kommandeure:

1960-1962: Oberstleutnant Otto F r a n k
1962-1966: Oberstleutnant Georg O v e r k a m p
1966-1968: Oberstleutnant Horst H e y d e r
1968-1971: Oberstleutnant Karl August K l a u s
1971-1972: Oberstleutnant Ullrich N i c k e l
1972-1974: Oberstleutnant Karl W a l l r a t h
1974-1978: Oberstleutnant Erik v o n L u e d e r
1978-1980: Oberstleutnant Peter L a h l
1980-1985: Oberstleutnant Hans-Jochen L u e d e c k e
1985-1987: Oberstleutnant Erich K i e s e n b a u e r
1987-1989: Oberst Lutz S o o r
1998-1992: Oberst von der F e l s e n

Sachgebiet S1,. S2, S3, S4 und TruppenverwaltungBataillonsstab, Sachgebiete S1, S2, S3, S4, S6
Kampfbatterie NIKE2. Batterie, mit Feuerleit und Abschussbereich
StabsbatterieStabsbatterie
VersorgungsbatterieVersbatterie
medizinische VersorgungSanitätsstaffel
52nd USAADET52nd USADET
 

Standorte außerhalb von Burbach

Infolge der NATO Beschlüsse, Luftverteidigung ausschließlich konventionell zu betreiben und die bereits überfällige Erneuerung der Waffensysteme einzuleiten, wird am 1.10.1988 das FlaRakG 22 mit dem Waffensystem PATRIOT gegründet.

Gleichzeitig erfolgt ein Unterstellungswechsel von FlaRakKdo 4 ( Lich) zu FlaRakKdo 6 ( Lengries, Bayern).

Mit der Umrüstung geht die Verlegung des neuen Geschwaders in den süddeutschen Raum (Bayern) nach Penzing bei Landsberg, Lechfeld und Kaufbeuren einher.

Kampfbatterie NIKE1. Batterie in Lennestadt (Oedingen)
Kampfbatterie NIKE3. Batterie in Waldbröl, Nutscheidkaserne
Kampfbatterie NIKE4. Batterie in Marienheide, Hermannsberg- Kaserne
 
 

Kurzchronik des FlaRakBtl 22


April 1960 -» Aufstellung in Köln-Wahn mit dem Waffensystem NIKE und Verlegung nach Burbach;
Mai 1962
-» NATO Assignierung;
Mai 1965
-» Erstes TAC EVAL durch 2. ATAF;
April 1968
-» Unterstellungswechsel von FlaRakRgt 13 zu FlaRakRgt 2;
April 1969 -» Bezug der Siegerlandkaserne;
1975
-» Erstes TAC EVAL durch AAFCE;
1980
-» Tag der offenen Tür in Burbach anlässlich des 20-jährigen Bestehens;
Oktober 1985
-» 25-jähriges Bestehen;
April 1988
-» Außerdienststellung des Waffensystems NIKE;
Oktober 1988
-» Neuaufstellung als Flugabwehrraketengeschwader 22;
Oktober 1989 -» Unterstellungswechsel von FlaRakKdo 4 zu FlaRakKdo 6 und Verlegung nach Penzing (Bayern);
April 1990
-» Abschluss der Verlegung nach Penzing

 

 

Die Geschichte der FlaRak im Südwestfalen


Eine CD ROM Serie über die Sauerlandkaserne, Siegerlandkaserne und Nidder Kaserne, sowie die sonstigen Standorte der FlaRakBtl/G/Grp 14, 21, 22, 23, 25, 38 und 42 und alles, was damit zusammenhängt.
Tausende Fotos, Abbildungen, Chroniken und Textinfos auf ca.15 CD ROM.
Das Projekt ist zu 80% fertig, der Abschluß ist bis Ende 2005, Anfang 2006 vorgesehen, je nach dem, ob noch interessantes Material auftaucht.
Abgabe plane ich gegen Erstattung der Sachkosten, das ganze hat bei mir keinen kommerziellen Hintergrund - es soll eine Datensammlung für später gegen das Vergessen werden.

Einige Einzel-CD's sind bereits fertig, weitere Einzelheiten auf Nachfrage (am besten per Mail) bei:
Haymo Wimmershof
Wiesenweg 3
57462 Olpe-Eichhagen
Tel.: 02761 /65607
E-Mail: Wimmershof

 

Chronik Flugabwehrraketengeschwader 4

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Am 2. September 1963 wurde der Verband als Flugabwehrregiment 2 in Ulmen / Eifel aufgestellt.
Dem Regiment wurden das Flugabwehrraketenbataillon 23 mit dem Waffensystem NIKE in Kilianstädten und das Luftwaffenflugabwehrbataillon 48 mit Flugabwehrkanonen 40 mm -L 70- in Ulmen / Eifel unterstellt.

Dieses Bataillon wurde 1965 in das Flugabwehrraketenbataillon 39 umgegliedert und mit dem Waffensystem HAWK ausgerüstet.

Gleichzeitig wurde das Regiment in Flugabwehrraketenregiment 2 umbenannt und seine Verbände der integrierten NATO - Luftverteidigung unterstellt.

1966 verlegte der Regimentstab nach Gießen in die Steuben-Kaserne.

1968 kam mit dem Flugabwehrraketenbataillon 22 in Burbach ein weiteres NIKE Bataillon zum Regiment.

1975 verlegte der Regimentstab von Gießen nach Lich.

Am 1. April 1987 wurde das Regiment in das Flugabwehrraketenkommando 4 Wappen FlaRalKdo 4umgegliedert und mit den Waffensystemen HAWK, PATRIOT und ROLAND ausgerüstet.
Dazu wurden das Flug-abwehrraketengeschwader 21 in Möhnesee, das Flugabwehrraketengeschwader 38 in Heide / Holstein und die Flugabwehrraketengruppe 42 in Schöneck dem Kommandostab in Lich unterstellt.


1990 kam das Flugabwehrraketengeschwader 38 nach Burbach. Die Flugabwehrraketengeschwader 22 und 23 verlegten dafür nach Bayern.


Am 3. Oktober 1990 wurde Deutschland wiedervereint. Die vertraglich vereinbarte Verringerung der Bundeswehr erforderte 1993 eine erneute Umgliederung des Verbandes in Flugabwehrraketengeschwader 4. Der Standort Lich wurde aufgegeben und der Stab nach Burbach verlegt.

Zu diesem Zeitpunkt unterstanden dem Geschwader die Flugabwehrraketengruppen 21, 38, und 42.
FlaRakGrp 14Mit der Einnahme der Luftwaffenstruktur 5 kam im Mai 2002 die Flugabwehrraketengruppe 25 in Barnstorf zum Geschwader hinzu und die Flugabwehrraketengruppen 38 und 42 verschmolzen zur Flugabwehrraketengruppe 14.

Im weiteren Verlauf der Luftwaffenstruktur 5 wurde am 17. Dezember 2003 das Flugabwehrraketengeschwader 4 von seinem Einsatzauftrag entbunden

Die Flugabwehrraketengruppe 21 wurde dem Flugabwehrraketengeschwader 2 in Bad Sülze und die Flugabwehrraketengruppe 25 dem Flugabwehrraketengeschwader 1 in Husum unterstellt. Das Flugabwehrraketengeschwader 4 und die Flugabwehrraketengruppe 14 werden in 2004 aufgelöst.

 

Hinweis:

Der nebenstehende Text ist nur eine Kurzfassung.

Die ausführliche Chronik mit Bildmaterial können Sie als PDF-Datei herunterladen.

 

Kommandeure / Kommodore:

1963 Oberstlt Fritz Schröter
1964 Oberst Adolf Eckhardt
1972 Oberst Lothar Hippler
1975 Oberst Jörg Bahnemann
1977 Oberst Horst Heyder
1979 Oberst Ullrich Nickel
1981 Oberst Berthold Brüggemann
1984 Oberst Horst Zumkley
1990 Oberst Anton Schittko
1994 Oberst Rolf Gundlach
1997 Oberst Robert Löwenstein
2001 Oberst Wolfgang Hoppe

     
     
     
FlaRak 22| B. Drexler - Landsberg ©2006